Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 2. Dezember 2020
Tipp
01.12.2020
Spitzenkoch-Rezepte im Metzgerkalender 2021

Rezepte von Starkoch Andreas Caminada und weiteren Spitzen-Kochbuchautoren Im Metzgerkalender 2021. Zwölf kulinarische Höhenflüge zum einfachen Nachkochen.
News, Tipps, …
Druckansicht28.06.2020
Ersatzprodukte für tierische Lebensmittel im Trend

Ersatzprodukte für tierische Lebensmittel haben sich seit ihrer Markteinführung deutlich weiterentwickelt. Sie sind längst keine Nischenprodukte mehr, sondern haben für eine breitere Verbraucherbasis an Attraktivität gewonnen, erklärt man beim Vegetarierverband ProVeg – einer Organisation, die sich für die Interessen vegetarisch und vegan lebender Menschen einsetzt. Konsumenten greifen immer häufiger zu pflanzlichen Alternativen für Fleisch, Käse, Fisch und Meeresfrüchte. Allerdings sind sie häufig mit Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschmack und Vielfalt des Angebots unzufrieden. Das hat eine Untersuchung von ProVeg International gezeigt.

Verbesserungen in Geschmack und Textur seien nach wie vor erforderlich. So bestehe pflanzlicher Käse meist vor allem aus Öl und Stärke. Ohne Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe kämen Käsealternativen in der Regel nicht aus. Teurere Optionen basierten auf fermentierten Nüssen. Das bringe mehr Geschmack, aber macht sie für preisbewusste Verbraucher weniger attraktiv.

Für die Studie „European Consumer Survey on Plant-based Foods“ wurden im Jahr 2019 rund 6.200 Verbraucher aus neun europäischen Ländern interviewt. Die Befragten waren Veganer oder Vegetarier, die sich überwiegend oder ausschliesslich von pflanzlichen Lebensmitteln ernähren und Flexitarier, die weniger Fleisch essen wollen. Fazit: Der Verzehr von veganen Lebensmitteln ist je nach Land sehr unterschiedlich. Besonders verbreitet ist der Konsum von Alternativen zu Kuhmilch wie Soja-, Hafer- und Mandeldrinks (93 %).

In Belgien und dem Vereinigten Königreich essen je 67 Prozent der Befragten veganen Käse, in Frankreich sind es nur 42 Prozent. Rund 80 Prozent der Dänen und Briten kaufen Margarine und pflanzliche Alternativen statt Butter. Fleischersatzprodukte sind vor allem in Grossbritannien und den Niederlanden beliebt (je 89 %). Pflanzliche Alternativen für Fisch und Meeresfrüchte (15 %) sowie klassische Eierspeisen wie Spiegel- oder Rührei (12 %) landen dagegen nur selten im Einkaufskorb.

Das liegt auch an dem geringen Angebot in den Supermarktregalen. Nach Ansicht der Verbraucher gibt es in fast allen Lebensmittelkategorien nicht ausreichend pflanzliche Ersatzprodukte auf dem Markt. Vor allem bei veganen Käseprodukten und rein pflanzlichen Fertiggerichten würden die Befragten mehr Auswahl im Supermarktregal begrüssen. Flexitarier wünschen sich vor allem Fleisch- und Wurstersatzprodukte, die mehr nach dem Original schmecken, während Vegetarier und Veganer ein grösseres Angebot an veganen Backwaren und Schokolade schätzen würden. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
01.12.2020
dNEWS: Die offiziell besten Bio-Produkte 2020
30.11.2020
dNEWS: Die besten Kommunikatoren 2020 bei Metzgereien
29.11.2020
dFORSCHUNG: Mangel an Vit.B12 aber auch Jod in Vegankost
25.11.2020
dTIPP: Zürcher Weihnachtsmärkte trotz Corona
24.11.2020
dFORSCHUNG: Innovative Schnell-Trocknung im Ionenwind
24.11.2020dTIPPS: Meerrettich und Wasabi richtig verwenden
22.11.2020dFORSCHUNG: intelligente Fleischverpackung erkennt Frischeverlust
18.11.2020dNEWS: Migros lanciert Eier ohne Tötung männlicher Küken
17.11.2020dNEWS: Michel Péclard ist offiziell bester Gastronom 2020
16.11.2020dFORSCHUNG: Apfelschalen statt synthetische Antioxidantien
15.11.2020dNEWS: Weniger Biscuits und Süsswaren exportiert
11.11.2020dTIPP: Paprikagewürz von edelsüss bis rosenscharf
10.11.2020dKOMMENTAR: Dichtung und Wahrheit über Clean Eating
09.11.2020dFORSCHUNG: Vitamin E aus Palmöl stärkt Immunsystem
08.11.2020dNEWS: Migros lanciert Selbst-Abfüllen in Filialen
05.11.2020dIngwer boomt – und wächst in der Schweiz
03.11.2020dDetailhandel-Standards können umweltschädlich sein
01.11.2020dFORSCHUNG: Insekten verwerten Bioabälle effizient und nachhaltig
28.10.2020dNEWS: Starker Umsatzeinbruch bei Schweizer Schoggi
27.10.2020dFORSCHUNG Bioverpackungen mit gleich guten Barrieren wie konventionelle
26.10.2020dTIPP: Pilze statt Fleisch auf dem Teller
25.10.2020dNEWS: Dinkel liegt stark im Trend
21.10.2020dFORSCHUNG: Die wahren Kosten je nach Lebensmittelart
20.10.2020dTIPP: Slow Food Market 24.10.2020 in Zürich
19.10.2020dTREND: Baumnuss-Produktion boomt in der Schweiz
18.10.2020dNEWS: Niklas Schneider ist offiziell bester Schweizer Koch 2020
14.10.2020dFORSCHUNG: Fördert rotes Fleisch Darmkrebs?
13.10.2020dTIPPS: Caramelbonbons und Fudge herstellen
12.10.2020dWissenschafter fordern Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte
11.10.2020dTIPP: Luzerner Käsefest findet trotz Corona statt
Ecke für Profis
27.11.2020
.BÄCKEREI: Neue Erkenntnisse zu Weizen- / Dinkel-Unverträglichkeit:

Eine neue Studie zeigt, dass die Proteine bei Weizen und Dinkel auch von Sorte und Anbauort abhängen. Der Gehalt potenziell allergener Proteine kann um den Faktor 20 schwanken.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland