Foodfachzeitung im Internet
Montag, 17. Februar 2020
Tipp
29.01.2020
Messetipp: Südback 2020 mit Innovationen und Inspirationen

Südback-Fachmesse vom 17.-20. Oktober 2020 in Stuttgart mit einzigartigem Konzept am Puls der Zeit
News, Tipps, …
Druckansicht22.08.2019
TIPPS: Infektionen durch Lebensmittel vermeiden

Viele Menschen erkranken aufgrund von Nahrungsmitteln, die zuhause nicht richtig zubereitet oder gelagert wurden. Man kann sich vor Lebensmittelinfektionen gut schützen, indem man ein paar einfache Regeln beachtet:

Lebensmittelinfektionen, oftmals auch als „Lebensmittelvergiftung“ bezeichnet, entstehen durch den Verzehr von Lebensmitteln, die mit krankheitsauslösenden Pathogenen kontaminiert sind. Die Symptome können je nach Ursache von leichter bis schwerer Ausprägung sein und umfassen in der Regel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe, Schwäche, Appetitverlust, Fieber, Muskelschmerzen oder Schüttelfrost. In schweren Fällen können Lebensmittelinfektionen zu einer Einweisung in ein Krankenhaus oder sogar zum Tod führen.

Drei wichtige Auslöser von Lebensmittelinfektionen sind:

●Bakterien und Viren: Diese können sich im Körper vermehren und uns krank machen. Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis Mikroben sich so stark vermehrt haben, dass sie Symptome verursachen, daher können einige Tage vergehen, bis Symptome auftreten.
●Parasiten: Je nach Parasitentyp kann es unterschiedlich lange dauern, bis Symptome auftreten, und manche Menschen merken vielleicht gar nicht, dass sie sich infiziert haben.
●Toxine, die von lebenden Organismen, wie z.B. Bakterien oder Pilzen stammen. Da die Toxine selbst die Krankheit verursachen, können die Symptome bereits wenige Stunden nach dem Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln auftreten.

Lebensmittel können auf jeder Stufe der Lebensmittelkette kontaminiert werden, z.B. auf dem Bauernhof, beim Schlachten der Tiere, bei der Verarbeitung, in Catering-Küchen und -Restaurants oder zuhause. Um unsere Lebensmittel sicher zu halten, bedarf es der Anstrengung aller Beteiligten in der Lebensmittelkette. In Europa haben die meisten gemeldeten Lebensmittelinfektionen ihren Ausgangspunkt zuhause, wobei Bakterien (z.B. Campylobacter und Salmonellen) und Viren (z.B. Norovirus) als häufige Verursacher gelten.2 Wenn wir uns an einige grundlegende Regeln zur Lebensmittelhygiene halten, können wir verhindern, dass wir krank werden.

Kreuzkontamination vermeiden

Rohe Lebensmittel können unsichtbare krankheitsverursachende Mikroben enthalten. Diese können durch Kreuzkontamination entweder direkt (z.B. wenn rohes Fleisch mit gegarten Lebensmitteln in Kontakt kommt) oder indirekt (z.B. wenn Gemüse für Salat mit einem Messer geschnitten wird, mit dem zuvor rohes Fleisch geschnitten wurde) auf verzehrfertige Lebensmittel übertragen werden.

Hygiene-Tipps:

●Waschen Sie sich immer sorgfältig die Hände mit warmem Wasser und Seife, bevor Sie Lebensmittel verarbeiten, und wiederholen Sie dies immer wieder während der Zubereitung der Speisen.
●Bringen Sie einen wasserdichten Verband an, wenn Sie sich geschnitten haben, und bereiten Sie kein Essen für andere zu, wenn Sie krank sind oder eine Hautinfektion haben.
●Waschen Sie frisches Obst und Gemüse gründlich mit sauberem Wasser, bevor Sie es verwenden, um mögliche Schadstoffe auf der Oberfläche zu entfernen.
●Bewahren Sie rohe und gegarte Lebensmittel getrennt voneinander auf, um zu vermeiden, dass sich schädliche Mikroben von rohen Lebensmitteln auf verzehrfertige Lebensmittel ausbreiten können.
●Verwenden Sie unterschiedliche Küchenutensilien/Schneidbretter für rohe und gekochte Lebensmittel, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden. Die Verwendung von Schneidbrettern mit unterschiedlichen Farben für Obst/Gemüse, Fisch/Meeresfrüchte, Fleisch/Geflügel oder rohe/gegarte Lebensmittel kann dabei helfen.
●Bereiten und schneiden Sie Lebensmittel auf einer sauberen Arbeitsfläche zu, und reinigen Sie nach der Verwendung alle Utensilien und Arbeitsflächen gründlich mit heissem Wasser und Spülmittel oder in der Spülmaschine.
●Waschen Sie rohe Hühnchen niemals, weil sich durch das Spritzwasser Bakterien in der ganzen Küche verbreiten können.
●Waschen Sie Tischdecken, Geschirrtücher, Handtücher und Schürzen häufig bei hohen Temperaturen.

Ungegarte oder unzureichend gegarte Fleischprodukte und Schalentiere oder unbehandelte Milchprodukte sind eine Hauptquelle für Lebensmittelinfektionen. Kochen/Erhitzen von Lebensmitteln auf mindestens 72°C über eine Zeitdauer von 2 Minuten tötet die meisten krankheitsverursachenden Mikroben ab (pasteurisieren).

Tipps zum Kochen/Erhitzen:

●Kontrollieren Sie die Temperatur mit einem Kochthermometer, das Sie in die Mitte des Nahrungsmittels stecken bzw. in die dickste Stelle bei Fleisch abseits des Knochen.
●Fleischstücke vom Rind (z.B. Steak, Keule) oder vom Lamm (Kotelett, Keule) können blutig oder medium verzehrt werden, da es unwahrscheinlich ist, dass sie schädliche Bakterien im Inneren haben. Das Fleisch sollte angebraten werden, um Bakterien auf der Oberfläche abzutöten.
●Hackfleisch/-fischprodukte (z.B. Burger, Würstchen oder Fischfrikadellen) haben eine grosse Oberfläche und daher eine grössere Wahrscheinlichkeit, dass sie kontaminiert sind als Fleischstücke im Ganzen. Diese Lebensmittel sollten 2 Minuten lang mit einer Kerntemperatur von mindestens 72°C gegart werden.
●Bei Schweinefleisch und Geflügel sollte das Fleisch nicht mehr rosa sein. Wenn Sie kein Thermometer haben, stechen Sie die dickste Stelle mit einer Gabel oder einem Spiess an; der austretende Saft sollte klar sein und nicht rosa.
●Erhitzen Sie Reste von zubereitetem Essen gut. Lassen Sie Suppen und Eintöpfe mindestens 2 Minuten lang kochen. (eufic)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
13.02.2020
d«Tischlein deck dich» rettet 4543t Food vor der Vernichtung
12.02.2020
dKOMMENTAR: Süsswaren-Trends und –Innovationen
11.02.2020
dTREND: Wohlbefinden als Motor des Konsumentenverhaltens
10.02.2020
dTIPP: Curry von feurig-scharf bis süsslich-mild
05.02.2020
dFORSCHUNG: viel tierisches Protein könnte Diabetes fördern
04.02.2020dNEWS: bald Schnelltest zum Salmonellennachweis
03.02.2020dNEWS: Migros lanciert App für Anti-Foodwaste-Wundertüte
02.02.2020dSchweizer Käse im Export-Hoch
30.01.2020dNEWS: Neue Studie zeigt: Schweizer bevorzugen hiesiges Brot
29.01.2020dTIPP: Reis richtig kochen – trocken oder sämig mit Biss
28.01.2020dWelternährung ohne Umweltschaden ist machbar
27.01.2020dNEWS: Migros steigert Umsatz um 0.7%
23.01.2020dNEWS: Migros entwickelt «Vertical Farm» in Basel
22.01.2020dNEWS: Herkunft Schweiz ist bei Fleisch analytisch nachweisbar
21.01.2020dNEWS: Chilischärfe ist vermutlich Herz-schonend
20.01.2020dKOMMENTAR: Ungenügender Tierschutz im Schlachthof
16.01.2020dNEWS: Detailhandel stagniert aber Coop prosperiert
15.01.2020dTIPP: Zukunftskongress für Süsswaren- und Snackbranche
14.01.2020dTIPP: Kochwasser erst salzen wenn es heiss ist
13.01.2020dSAISON: Who is Who bei den Zitrusfrüchten
09.01.2020dNEWS: Fleisch-Haltbarkeit mit Milchsäurebakterien verlängern
08.01.2020dTIPP: Federkohl-Rosenkohl-Kreuzung Kalettes ohne Kohlgeruch
07.01.2020dTIPPS: Who is who bei den Hülsenfrüchten
06.01.2020dKonjaknudel: quellfreudig und kalorienarm. Zum abspecken geeinget?
30.12.2019dTIPP: Oliven als Zutat beim Kochen
19.12.2019dNEWS: Proteinreiche Diät kann den Nieren schaden
18.12.2019dSAISON: Genfer Kardy – distelartiges Festtags-Gemüse
17.12.2019dTIPP: Ananas ist gesund, reift aber nicht nach
16.12.2019dNEWS: FBKplus, neue Schweizer Food-Fachmesse geplant
12.12.2019dKOMMENTAR: Sind Low-carb / High-fat-Diäten sinnvoll?
Ecke für Profis
15.02.2020
.METZGEREI: Bell Food Group wächst und prosperiert

Die Bell Food Group hat im Verlauf des Geschäftsjahres 2019 deutliche Fortschritte erzielt. Bereinigt um diverse Sondereffekte erzielte die Bell Food Group ein operatives Wachstum.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland