Foodfachzeitung im Internet
Montag, 16. Dezember 2019
Tipp
08.12.2019
Hausgemachte Dipsaucen für Fondue Chinoise

Einfache und gelingsichere Rezepte für bekömmliche Chinoise-Saucen auf Sauerrahm- statt Mayonnaise-Basis.
Report
Druckansicht16.03.2018
Slow Food Interessierte werden jünger
Ein zunehmend junges Publikum am Slow Food Market in Bern interessierte sich für «gute, saubere und faire» Produkte. Fotoreportage.


8564 Besucher und 195 Aussteller am Slow Food Market in Bern


Anfang März 2018 strömten nach der feierlichen Eröffnung durch Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, 8564 Besucherinnen und Besucher in die Halle 4 der Bernexpo (Vorjahr: 9412), um die 195 Lebensmittelproduzenten und ihre verschiedensten Slow Food-Produkte näher kennenzulernen. Das grosse Publikumsinteresse und der rege Austausch mit den Produzenten war in der Markthalle gut spürbar.


Salami von Mora Romagnola-Schweinen traditionell in Bienenwachshülle konserviert, ein Presidioprodukt von Slowfood


Wie die repräsentative Besucherbefragung ergab, wurde der Market in erster Linie als grösster Delikatessenmarkt der Schweiz geschätzt. 99 Prozent des Publikums kam mit einer festen Kaufabsicht in die Festhalle. Dieser Kaufwille schlug sich positiv auf die durchschnittlichen Ausgaben nieder (93 Franken/Person), was wiederum zur guten Laune der anwesenden Produzenten beitrug, die zu 85 Prozent aus der Schweiz und zu 15 Prozent aus dem Ausland nach Bern gekommen waren. Der Fachbesucheranteil (Gastronomie, Landwirtschaft, Lebensmittelhandel) lag bei rund 13 Prozent.

Beliebtes Rahmenprogramm – Local Food Heroes

Raphael Pfarrer, Präsident von Slow Food Bern, blickt zufrieden auf die drei Markttage zurück: «Die Angebote der von Slow Food Bern kuratierten Local Food Heroes (kleinere, noch unbekannte Lebensmittelproduzenten aus der Grossregion Bern) stiessen beim Publikum auf sehr grosses Interesse, insbesondere auch die Geschichten hinter den Produkten erzeugten grosse Resonanz.



Mürbteigtörtchen mit Posamenter-Dörrzwetschgen, ein Slowfood-Presidio-Produkt. Posamenterprodukte sind aus Früchten hergestellt, die von landschaftsprägenden Hochstammbäumen aus dem Tafeljura stammen.



Handwerkliche Schokolade nach puristischem Rezept von Choba Choba: Kakaosorten des Alto Huayabamba Tals in Peru. Nur drei Zutaten: Agroforst-Kakaobohnen, Kakaobutter, Rohrohrzucker.


Auch die Showküche erfreute sich grosser Beliebtheit, nicht zuletzt, weil wir die Kochdarbietungen erstmals mit der passenden Weinbegleitung offerierten. Die von Slow Food unterstützte Marriage von Essen und Wein war sehr willkommen und steigerte die Attraktivität der Showküche nochmals. Jede der zehn Kochdarbietungen war sehr gut besucht.»


Schweizer Schnecken als Konserven vom Schneckenpark in Gurmels FR



November Fruits, griechisches Olivenöl extra vergine von Olive+ in St.Gallen




Herzförmige Salami von Bischis Fleischtrocknerei: nicht nur für den Valentinstag


Erstmals in der noch jungen Geschichte des Berner Slow Food Markets lag das Durchschnittsalter der Besucherinnen und Besucher mit rund 38 Jahren deutlich unter 40ig (Vorjahr: 43 Jahre). Für Alexandre Fricker, Geschäftsführer von Slow Food Schweiz, ein gutes Zeichen: «Es zeigt uns, dass sich die jungen Erwachsenen für gute, saubere und fair produzierte Lebensmittel interessieren. Am Stand von Slow Food Schweiz konnten wir viele Fragen beantworten und mit zahlreichen Beitritten unsere Organisationsbasis entsprechend verjüngen.»


Terrinen Hofprodukte vom Hof Chez Denis in Vuadens FR



Bioalpkäse der Biohofkäserei Bio-Bärgheimet in Feutersoey im Saanenland


Bei den Besuchern kamen auch die von Coop Schweiz unterstützten Slow Food-Presidi sowie die Gemeinschaftsstände von Bio Suisse, «Das Beste der Region», Pays romand–Pays gourmand sowie von AOP/IGP gut an. (Text: Slow Food Market, Bilder: Tina Ayogbe)
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
13.12.2019
dFleischaroma mit der Reifung steuern (1)
06.12.2019
dMexiko kulinarisch betrachtet
29.11.2019
dRÜCKBLICK: Marmite Food Lab-Referate zur Fleischqualität
22.11.2019
dSchweizer Truten: Eine Wachstums-Nische
15.11.2019
dTrend zu gesunden Produkten sollte beim Vollkornbrot beginnen
08.11.2019dBasler Fein- und Weinmesse 2019 im Rückblick
01.11.2019dVielseitige und gesunde Zwiebeln
25.10.2019dNeues und Bekanntes an der Olma 2019
18.10.2019dErfolgreiche Anuga 2019: Rückblick
11.10.2019dFett reduzieren bei der Zubereitung
04.10.2019dDie offiziell besten Regionalprodukte 2019
28.09.2019dFleisch schonend garen - wissenschaftlich erklärt
21.09.2019dHighlights der Gourmesse 2019
13.09.2019dSAISON: Die beliebtesten Kürbissorten und -produkte
06.09.2019dSAISON: Exklusives Wildgeflügel
30.08.2019dHiesigen Superfood auf den Teller
23.08.2019dWild perfekt grillieren oder schmoren
16.08.2019dChina kulinarisch betrachtet
09.08.2019dPilze: super im Aroma, normal im Nährwert
02.08.2019dTiefkühl-Steaks grillieren ohne aufzutauen?
26.07.2019dVanille, das beliebteste Glacéaroma
19.07.2019dTipps und Tricks für die Zubereitung von Auberginen
12.07.2019dKonfitüren herstellen, auch ohne Kochen und ohne Zucker
05.07.2019dFischburger kreieren
28.06.2019dBrotkurs-Reportage beim Holzofenbeck Lehmann
21.06.2019dDie Jugend für Käse begeistern
14.06.2019dVegi-Fleischalternativen an der IFFA 2019
07.06.2019dWagyu-Fleisch richtig behandeln
31.05.2019dStreetfood: kreativ oder exotisch mit Erlebniswert
24.05.2019dFleischkäse: oft unterschätzt aber auch verehrt
Ecke für Profis
14.12.2019
.METZGEREI: Fleischaroma mit der Reifung steuern (2)

Wie bei Käse und Brot entsteht Aroma beim Fleisch durch fermentative Reifung, weitere Technologien und Garung. Die Grundlagen der Reifung kurz erklärt. Bericht in 2 Teilen (2).
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland