Foodfachzeitung im Internet
Sonntag, 17. Februar 2019
Tipp
14.02.2019
Lamm und Zicklein - nose to tail

Lernen Sie in 80 Rezepten die Zartheit und das Aroma von Lamm und Gitzi kennen. Ferner Rassenporträts, Fleischreifung, Gartechniken sowie Teilstück- und Gewürzkunde. (Buchtipp)
News, Tipps, …
Druckansicht18.09.2018
Kontroverse um (un)gesunden Salzkonsum

Man liest die Botschaft oft: „Essen Sie weniger Salz“. Aber wer weiss schon, wie viel Salz man durchschnittlich zu sich nimmt? Es gibt auf jeden Fall eine Diskrepanz zwischen der empfohlenen Aufnahme und der tatsächlichen. Als Orientierungswert gilt eine Speisesalzzufuhr für Erwachsene von bis zu 6 Gramm pro Tag. Fakt ist aber, dass in Deutschland die Hälfte der Männer täglich mehr als 10 Gramm Salz aufnimmt, ein Viertel sogar mehr als 15 Gramm. Bei Frauen liegen die Werte etwas niedriger.

Darauf weist das Max-Rubner-Institut hin. Es gebe eindeutige wissenschaftliche Hinweise, dass eine hohe Speisesalzaufnahme mit einem erhöhten Blutdruck einhergeht. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Reduktion der Speisesalzzufuhr kann dieses Risiko verringern. Deshalb schliesst sich das Max-Rubner-Institut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung an, sich an nationalen und internationalen Initiativen zur bevölkerungsweiten Reduktion der Speisesalzzufuhr zu beteiligen.

Anlass für diese klare Botschaft ist eine aktuelle Studie, die zwar die negativen Folgen einer hohen Speisesalzzufuhr bestätigt, aber zu einer umstrittenen Schlussfolgerung kommt. Die sogenannte PURE-Studie, die Daten von knapp 100.000 Teilnehmenden ausgewertet hat, kommt nämlich zu dem Schluss, dass eine Reduktion der Speisesalzzufuhr nur in den Ländern zu empfehlen ist, die eine sehr hohe Speisesalzzufuhr von 13 Gramm und darüber aufweisen. Dieser Empfehlung widerspricht allerdings das Max Rubner-Institut (MRI).

Die Schlussfolgerung überrascht auch deswegen, weil in der Studie über einen Zusammenhang zwischen einer niedrigen Speisesalzzufuhr (definiert als weniger als 11 Gramm/Tag) und dem erhöhten Risiko für Herzinfarkt berichtet wird. In Deutschland liegt die Speisesalzzufuhr überwiegend in diesem als „wenig“ definierten Bereich. Zudem bemängelt das MRI auch den Aufbau und Ablauf der Studie. So sei zum Beispiel die Methode zur Bestimmung der Speisesalzzufuhr bei 75 % der Proben fehlerhaft. Entsprechend sieht das MRI keinen Grund von der Entwicklung einer nationalen Strategie für die Reduktion von Salz in Deutschland abzuweichen. (BZfE 5.9.2018)

Siehe: NEWS: Salz wird zu unrecht so stark verteufelt 14.8.2018

(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
13.02.2019
dBlumen und Schokoladeherz nicht vergessen: 14. Februar ist Valentinstag.
13.02.2019
d«Filet des Monats» für Gastrobuchautor Herbert Huber
11.02.2019
dNEWS: Erste Fricktaler Crevetten bald erntereif
07.02.2019
dHygienerisiken bei Rohkost
05.02.2019
dDo-it-yourself-Ideen mit Upcycling gegen Foodwaste
01.02.2019dKOMMENTAR: Wie sieht umweltoptimierte Ernährung aus?
30.01.2019dNEWS: Neue stark fettreduzierte Burger bei SV-Gruppe
28.01.2019dNEWS: offiziell innovativste Süsswaren 2019
23.01.2019dTIPP: proteinreiches Quinoa und Amaranth zubereiten
21.01.2019dTrends der Schweizer Landwirtschaft
16.01.2019dNEWS: Lindt & Sprüngli wächst und prosperiert
14.01.2019dKOMMENTAR: Wie echt schmeckt veganes Hackfleisch?
09.01.2019dNEWS: Nahrungsmittelverbrauch-Trends in der Schweiz
07.01.2019dNEWS: Regional ist Konsumenten wichtiger als Bio
02.01.2019dAnti-Foodwaste-Kochtipp: Chinoise reloaded
30.12.2018dSilvester-Rezeptideen zum schmunzeln: je extra desto vaganter
27.12.2018dTIPP: Fondue Chinoise risikolos zubereiten
26.12.2018d«Kulinarisches Erbe der Schweiz» feiert 10 Jahre
21.12.2018dTIPP: Genfer Kardy als Weihnachtsgemüse
19.12.2018dTIPP: Gebrannte Mandeln selber machen
17.12.2018dTIPP: Ceylon- oder Cassia-Zimt?
13.12.2018dKOMMENTAR: Brauchen wir Frauen-Bier und Männer-Müesli?
11.12.2018dKOMMENTAR: Schweizer Tierschutz zu Tierwohllabels
10.12.2018dTIPP: Bananenbrot aus überreifen Bananen
05.12.2018dNEWS: Rhabarbersaft als natürliches Antioxidationsmittel
02.12.2018dGold an der Koch-WM für die Schweiz
28.11.2018dNEWS: Schweizer Biermarkt wächst
27.11.2018dNEWS: Schweizer sind weltweit grösste Kaffeetrinker
26.11.2018dNEWS: Bio Gourmet Knospe-Gewinner 2018
21.11.2018dTIPPS: Zwiebel schneiden ohne Tränen / Berner Zibelemärit
Ecke für Profis
16.02.2019
.METZGEREI: Schweizer Kuh- und Kalbfleisch werden immer knapper

Die Kalb- und Rindfleischproduktion in der Schweiz ist eng an die Milchproduktion gekoppelt. Seit ein paar Jahren stellen immer mehr Betriebe die Milchproduktion ein. Das bekommt die Fleischbranche zu spüren: den Kälbermästern fehlen die Kälber.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland