Foodfachzeitung im Internet
Donnerstag, 28. Mai 2020
Tipp
12.05.2020
Buchtipp: Schweizer Küche

Mit Leseproben: Rezept des Appenzeller Siedwurststrudels sowie Bündnerfleisch mit unwiderstehlichem Aroma
News, Tipps, …
Druckansicht22.01.2020
NEWS: Herkunft Schweiz ist bei Fleisch analytisch nachweisbar

Mit dem DNA-Herkunfts-Check von Proviande besteht seit einem Jahr ein unabhängiges System zur Überprüfung der Herkunftsdeklaration von Schweizer Rind- und Kalbfleisch. Diese Analysemethode ist ein klares Zeichen und eine wirksame Massnahme gegen missbräuchliche Deklaration. Durch einen Abgleich der DNA-Profile von Fleischproben aus dem Detailhandel mit den in einer Datenbank gespeicherten DNA-Profilen von Schlachttieren kann das Fleisch eindeutig einem Tier zugeordnet werden.

Damit kann jederzeit nachgewiesen werden, dass Fleisch und Fleischprodukte mit Schweizer Herkunftsdeklaration auch wirklich von Tieren stammen, die in der Schweiz gehalten und geschlachtet wurden. Das erhöht die Sicherheit in der gesamten Wertschöpfungskette Fleisch. Nicht nur das Vertrauen in die Deklaration wächst dadurch, sondern auch die Wertschätzung für Fleischprodukte aus einheimischer Produktion.

Seit Juli 2018 werden in den Schlachthöfen Fleischproben von Rindern und Kälbern entnommen, DNA-Profile erstellt und in einer Datenbank gespeichert. Aktuell existiert von rund 88% der geschlachteten Kälber und Rinder ein DNA-Profil. Seit November 2018 werden im Detailhandel Frischfleischproben genommen. Die Vergleiche der Profile von mehr als 1’400 Proben bis Ende Oktober 2019 ergaben bei 91% eine Übereinstimmung (Match). Die Herkunft Schweiz dieser Produkte wurde somit eindeutig nachgewiesen.

Von den rund 9% der Proben ohne Übereinstimmung (No-Match) stammt der grösste Teil aus tiefgekühltem Fleisch von Tieren, die vor dem Start der Probenahme in den Schlachthöfen geschlachtet wurden. Ihre DNA-Profile sind somit nicht in der Datenbank registriert. Auch wenn es aktuell noch einige unerklärbare Fälle von No-Match gibt, kann auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse kein Missbrauch in der Deklaration festgestellt werden.

Das System zur Erhebung des DNA-Profils und dessen Verknüpfung mit der Tieridentität funktioniert reibungslos. Die Analysemethode ist zuverlässig und die Probenahme einfach. Der DNA-Herkunfts-Check ermöglicht es den Schlachtbetrieben zudem, ihre internen Prozesse zu prüfen. Bei den teilnehmenden Schlachtbetrieben bestätigen die Ergebnisse die hohe Qualität dieser Prozesse.

Der DNA-Herkunfts-Check ist eine Dienstleistung für die Fleischverarbeiter, den Handel, die Gastronomen und für die Konsumentinnen und Konsumenten. Initiiert wurde er von Proviande, der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, die auch deren Eigentümerin ist. Ende 2019 nahmen 52 Schlachtbetriebe am DNA-Herkunfts-Check teil. Je grösser die Anzahl der teilnehmenden Betriebe ist, desto mehr Profile können in der Datenbank gespeichert werden und desto höher wird die Match-Quote. (Proviande 16. Januar 2020)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
28.05.2020
dAuf der Suche nach Schlüssel-Innovationen für den Ernährungswandel
26.05.2020
dNEWS: Der faire Handel legt zu
25.05.2020
dNEWS: Fleischmarkt erholt sich vom Coronaschock
24.05.2020
dWegen Corona-Auflagen unrentable Restaurants machen ggf freiwillig wieder zu
19.05.2020
dTIPP: Digitale Grillmeisterschaft sucht Teilnehmer mit Burger-Fotos
18.05.2020dKOMMENTAR: Bäckereien-Confiserien mit grossen Corona-Verlusten
18.05.2020dWissenswertes zu Reinigung und Desinfektion
14.05.2020dNEWS: Schweizer Erdbeeren-Saison startet jetzt schon
11.05.2020dTREND: Poke Bowl als trendige Alternative zu Sushi
10.05.2020dNEWS: Bio-Marktanteil steigt erstmals über 10%
06.05.2020dGastrobetriebe dürfen 11.5. mit Corona-Auflagen öffnen
05.05.2020dFORSCHUNG: Können Regionalprodukte die Welt ernähren?
05.05.2020dKOMMENTAR: Gewinner und Verlierer in der Coronakrise
03.05.2020dNEWS: Zunahme bei Food, Einbruch bei Non-Food
29.04.2020dNEWS: Bundesrat lockert weitere Corona-Massnahmen ab 11.5. 2020
28.04.2020dTIPP: St. Galler Bratwurst- & Bürli-Tage 1.+2.Mai 2020
27.04.2020dNEWS: Corona wirbelt Kartoffel-Markt durcheinander
26.04.2020dTREND: Schweizer Weine legen weiter zu
22.04.2020dTREND: Bewusstsein steigt für nachhaltige Lebensmittel
21.04.2020dKOMMENTAR: Wie Corona den Handel zum Umdenken zwingt
20.04.2020dNEWS: Bundesrat lockert Deklarationsregeln wegen Corona
19.04.2020dKOMMENTAR: Zu zögerlicher Exit aus Coronaschutz-Massnahmen
16.04.2020dNEWS: Lockerung der Corona-Schutzmassnahmen – was wann und warum
15.04.2020dRoggen-Vollkornbrot ist Brot des Jahres 2020
14.04.2020dFORSCHUNG: Proteinproduktion neu erfinden
13.04.2020dSAISON: die Rhabarber-Saison beginnt
07.04.2020dTIPP: Grillieren mit Kräutern
06.04.2020dNEWS: Biscuit-Export ist im 2019 eingebrochen
05.04.2020dNEWS: Biofleisch wird stetig teurer
02.04.2020dNEWS: Schweizer Hennen legen erstmals über 1 Mia Eier
Ecke für Profis
22.05.2020
.LANDWIRTSCHAFT: Markttrends im Zeichen von Corona

Corona hat Alltag, Arbeitswelt, Wirtschaft und Märkte in kurzer Zeit komplett auf den Kopf gestellt. Es gab grosse Verschiebungen beim Absatz von Agrarprodukten.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland