Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 5. August 2020
Tipp
12.05.2020
Buchtipp: Schweizer Küche

Mit Leseproben: Rezept des Appenzeller Siedwurststrudels sowie Bündnerfleisch mit unwiderstehlichem Aroma
News, Tipps, …
Druckansicht12.08.2019
ERFORSCHT: Glacé-Esstechnik. Lecken, lutschen oder kauen?

Warum verwenden Wissenschaftler ihre Zeit darauf, herauszufinden, ob Eiscreme unterschiedlich schmeckt, je nachdem wie man sie isst? Ganz einfach: in der Produktion von Eiscreme werden in Testlaboren feinste Geschmacksnuancen herausgearbeitet, von denen man vermutet, annimmt oder hofft, dass sie dem Verbraucher gefallen. Doch was ist, wenn jeder etwas minimal Anderes schmeckt, nur weil sich die Esstechnik unterscheidet? Man kann Glacé lecken, lutschen, beissen, saugen, auf der Zunge schmelzen lassen oder gar eine Kombination davon.

Jeder Ess-Typ hat den neuesten Erkenntnissen von Monica Aguayo-Mendoza von der Universität Wageningen zufolge ein etwas anderes Geschmackserlebnis. Sie lud 103 Personen ein, an einem Ess-Experiment teilzunehmen.

Fazit: Jeder Konsument kann für sich entscheiden, welchen Geschmack er betonen möchte und wählt dazu ganz einfach die passende Esstechnik: Wer es beispielsweise lieber fruchtig mag, der sollte sein Eis kauen; wer den süssen Geschmacksanteil in den Vordergrund stellen will, sollte es lediglich auf der Zunge zergehen lassen.

Aber auch die Lebensmittelindustrie könnte zukünftig diese Erkenntnisse vermehrt in die Praxis der Geschmacksfindung einfliessen lassen: Wird gewünscht, dass der Verbraucher den Fruchtgeschmack intensiv herausschmeckt, kann der Hersteller zum Beispiel die Beschaffenheit der Eiscreme so gestalten, dass mehr „gekaut“ werden muss, um die kalte Leckerei zu verspeisen. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
05.08.2020
dTierfutter aus Algen und Insekten liefert gutes Fleisch
04.08.2020
dNEWS: Migros lanciert frische-verlängerte Früchte&Gemüse
03.08.2020
dMotive, Vor- und Nachteile veganer Ernährung
02.08.2020
dNEWS: Weiterhin hohe Umsatzeinbussen im Gastgewerbe
29.07.2020
dBuschfleisch-Handel eindämmen aber wie?
28.07.2020dTIPPS: Abgelaufen aber trotzdem geniessbar - Foodwaste vermeiden
27.07.2020dHöheres Coronarisiko in Fleisch-Zerlegereien
26.07.2020dGesundheit von Mensch und Tier hängt zusammen
22.07.2020dTIPP: Steaks vor oder nach dem Grillieren salzen?
21.07.2020dFORSCHUNG: Insektenpulver als proteinreiche Zutat
20.07.2020dNEWS: Kentucky Fried Chicken lanciert 3D-gedruckte Nuggets
19.07.2020dWichtige Messen 2020: SÜFFA findet statt, Südback und ZAGG abgesagt
15.07.2020dNEWS: Ansturm auf Hofläden dank Corona
14.07.2020dFORSCHUNG: Trendstudie „Fleisch der Zukunft“
13.07.2020dWelche Zutaten rösten und warum
13.07.2020dTIPP: Sommerhit - Kuchen ohne Backofen
08.07.2020dFORSCHUNG: Algen-Nährstoffe: ökologische Alternative zu Fisch
07.07.2020dGoûts+Terroirs mit Swiss Bakery Trophy auf 2021 verschoben
06.07.2020dTREND: Vegetarier auf dem Vormarsch
05.07.2020dNEWS: Rohmilch(produkte) beeinflussen die Gesundheit
01.07.2020dTIPP: Spanische Tapas als Apero oder Hauptgang
30.06.2020dBrot mit mehr Protein und Nahrungsfasern dank Ackerbohnenzusatz
29.06.2020dTIPPS: Fisch und Crevetten richtig grillieren
28.06.2020dErsatzprodukte für tierische Lebensmittel im Trend
25.06.2020dTIPP: Jetzt fangfrischer Matjes
23.06.2020dNEWS: Norwegen erforscht industrielle Algen-Produktion
22.06.2020dNEWS: Kühe dürfen nun gemolken werden, auch wenn sie Kälber säugen
21.06.2020dTIPP: Pass- und Seemärkte von Alpinavera starten
17.06.2020dNEWS: Past-Milch und Eier sind Bio-Verkaufsschlager
16.06.2020dTREND: Neue Dimension des «Lädeli-Sterbens»
Ecke für Profis
01.08.2020
.Verpackung: Schutzfunktion von MAP bis Nanotech

Lebensmittelverpackungen haben eine Schutzfunktion und sind wichtig für das Hinauszögern des chemischen, physikalischen und biologischen Verderbs.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland