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12.05.2020
Buchtipp: Schweizer Küche

Mit Leseproben: Rezept des Appenzeller Siedwurststrudels sowie Bündnerfleisch mit unwiderstehlichem Aroma
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Grosserfolg für 1. Salon du Chocolat in der Schweiz
Der erste Salon du Chocolat in der Schweiz hat einen erfolgreichen Start verzeichnet. Tausende Besucher haben Schokolade degustiert, neue Geschmackskombinationen entdeckt und live erlebt, was aus Schokolade alles hergestellt werden kann.


Bei der Zürcher Edelconfiserie Honold gab es aromatisierte Schokolade von traditionell bis extravagant: Orange-Mandel, Ingwer, Chili, Tonkabohne und Erdbeer mit Rosa Pfeffer. Honold präsentierte ausserdem Lotti‘s Best, eine Kreation, die Lotti Honold gewidmet ist. Mürber blätteriger Nougat mit Tonka Bohne und einer Prise Fleur de Sei. Umhüllt von Criollo de Venezuela und Milchschokolade.

Vom 30. März bis am 1. April 2012 hat in der Halle 3 der Messe Zürich in Zürich Oerlikon der erste Salon du Chocolat der Schweiz statt gefunden. Über 60 Chocolatiers, Pâtissiers und viele weitere Schokoladen- Experten haben während drei Tagen präsentiert, was es rund um Schokolade und Kakao alles zu sehen, wissen und erleben gibt.

„Jetzt sind wir auch in der Schweiz, im Heimatland der Schokolade, angekommen“, freuen sich Sylvie Douce und François Jeantet, Gründer des weltweit erfolgreichen Salon du Chocolat. Und die Schweizer Bevölkerung hat den Salon du Chocolat mit Freude aufgenommen. Trotz dem sonnigen Frühlingswetter war die Halle 3 der Messe Zürich immer sehr gut besucht.


Bio-Fairtrade-Schokolade der französischen Firma Kaoka. 66% Kakaoanteil, Trinitario aus Sao Tomé in Afrika.

Barbara Delsaux, Inhaberin von «la Cuillère suisse», startete im Jahr 2006 in Vevey mit ihrem Unternehmen. Basierend auf einer Rezeptur ihrer Zürcher Grossmutter entwickelte sie gemeinsam mit einem grossen Chocolatier aus Lausanne eine moderne Interpretation der traditionellen heissen Schokolade.



Barbara Delsaux von «la Cuillère suisse» mit halbflüssigen Schokolade-Minikuchen, in denen eine Schokoladekugel am Stiel mitgebacken wird.

Zum Nachbacken empfohlen.
Hier das Rezept:
100g dunkle Schokolade
100g Butter
100g Eier
100g Zucker
50g Mehl
und eben einen Cuillère-Löffel in der Mitte.
Backen bei 220 Grad.

Das Konzept von «la Cuillère suisse» ist einfach: eine Schokoladenkugel, geschützt durch ein schönes, recyclingfähiges Papier und mit einem Band umwickelt. Das Ganze thront auf einem Holzstäbchen. Einfach die hübsche Kugel vom Papier befreien, in die heisse Milch tauchen und vorsichtig rührend schmelzen lassen – schon kann man die heisse Schokolade geniessen mit einigen kleinen, nicht geschmolzenen delikaten Schoggi-Stücken.



Die Genfer Confiserie Stettler präsentierte Pavés glacés de Genève, ein Produkt, das an Choc au frais aus dem Jahr 2005 erinnert.

Acht Schweizer Confiserien kreierten im 2005 «Choc au frais» als Sommer-Konzeptprodukt: Rahm-Ganache-Würfel aus Maracaibo-Couverture ohne Überzug, quasi eine «Stand-alone-Füllung». Man bewahrt diese Frischprodukte im Kühlschrank auf und isst sie mit einem Zahnstocher oder Löffel. Die Haltbarkeit beträgt drei Tage. Siehe: Schokoladiges im Sommer?



Natürlich waren die schönsten Ostereier zu sehen wie bei der Zürcher Traditionsconfiserie Sprüngli dieses Artdeco-Unikat, welches direkt vor Ort in liebevoller Handarbeit dekoriert wurde.

Ausserdem konnte man bei Sprüngli die tagesfrischen Truffes du Jour und die Luxemburgerli genannten berühmten zarten Macarons kosten, die berühmten Spezialitäten der Luxusconfiserie.



René Haslinger, Produktionsleiter Konditorei der Konditorei Voland in Bauma ZH mit seiner sensationellen essbaren Schokoladeeier-Uhr (nur das Uhrwerk ist nicht essbar, dafür zeigt es die richtige Zeit an). 18 Uhren hatte Haslinger gebaut und war schon fast ausverkauft. Ob sie als Alternative zu einer Neuenburger Pendule gekauft oder einfach gegessen wurden, ist noch Gegenstand von Recherchen.

René Haslinger war Mitglied des siegreichen Schweizer Teams, das am 13. Europacup der gewerblichen Bäckerei vom 15. bis 18. März 2009 in Nantes mit hervorragender Leistung brilliert. Die Schweizer siegten vor den Mannschaften aus Frankreich und Niederlande. Voland gewann an der Swiss Bakery Trophy 2010 sechs Medaillen.


Am Stand der Glarner Grossconfiserie Laederach gab es neue Hasenformen mit noblen Dekors, so etwa aus Gold und Silber (echt aber essbar, blättrig dünn aber kostbar). Die Figuren werden bei der Firma Laederach, zu der die Merkurkette gehört, von Hand geschminkt und nicht mit dem Roboter.

Mit dem formschönen Osterhasen „Cleo“ hat LÄDERACH eine innovative Alternative zu den klassischen Formen geschaffen. Der handgefertigte Schokoladen-Hase wird mit den besten Rohstoffen hergestellt und erst kurz vor dem Verkauf produziert. Der stilvolle, aber zugleich liebliche Hase mit seinem Gewicht von 120g präsentiert sich originell verpackt als ausgesuchtes Geschenk.



Jean Pascal Serignat, Chef der Genfer Confiserie du Rhône, erhielt am Salon International du Chocolat et des Chocolatiers 2011 in Genf den ersten Preis für seine Spezialität La Coline Ganache noir aus 70% Kakao von Brasilien und 30% von Neuginea.


Eleganter Auftritt der Churer Edelconfiserie Merz. Das schneeweisse Kleid der Häsin besteht aus Massa Ticino, einer weissen Zuckerdekormasse.


Der Salon du Chocolat präsentierte gewagte Mode-Kreationen aus Schokolade. DesignerInnen kreierten gemeinsam mit Chocolatiers diese exklusiven, süssen Schokoladenkleider. Aus einer schmelzenden Materie Kleider herzustellen, ist eine besondere und ungewöhnliche Herausforderung für die Kreativteams. Sie zu tragen nicht minder.

Nach einem Defilee zum Messe-Auftakt wurden die Abendkleider aus Schokolade während dem gesamten Salon du Chocolat in der Halle 3 ausgestellt. Ob sie nachher wieder getragen oder aber direkt gegessen wurden, ist noch Gegenstand von Recherchen. (Text teilweise: Salon du Chocolat)

Weiterlesen: Bericht in foodaktuell.ch: Salon du Chocolat in Zürich erfolgreich lanciert
(gb)

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