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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Druckansicht26.06.2011
Messetipp: Anuga 2011 in Köln
Was bietet Italien als Anuga-Partnerland?

Italianita ist weiterhin im Trend: das mediterrane Land weckt Sehnsüchte nach schmackhaftem Essen und entschleunigtem Ambiente. Nicht von ungefähr ist die Pizzeria eines der erfolgreichsten Gastrokonzepte, Mozzarella ist der beliebteste Käse in der Schweiz. Pasta, Risotto, Salami, Rotwein, Olivenöl und vieles mehr gehört zu den kulinarischen Highlights in der ganzen Welt.

Als Partnerland der 31. Anuga stellt sich Italien mit rd. 1.000 ausstellenden Unternehmen im Rahmen der weltweit grössten und wichtigsten Messe für Nahrungsmittel und Getränke besonders eindrucksvoll und kompetent auf. Zentraler Anlaufpunkt der italienischen Beteiligung wird der Pavillon in Halle 11.2 sein, wo rd. 300 Unternehmen ihre Produkte unter dem Dach des Italienischen Instituts für Aussenhandel (Istituto nazionale per il Commercio Estero, I.C.E.) im Bereich Anuga Fine Food vorstellen.

Aber auch in den anderen neun Anuga Fachmessen sind die italienischen Anbieter nicht zu übersehen, denn ihr Markenzeichen sind Qualität und Leistungsfähigkeit "Made in Italy". Die Anuga, die alle zwei Jahre in Köln stattfindet, bringt auch in diesem Jahr erneut wieder über 6.500 Anbieter mit etwa 150.000 Facheinkäufern aus der ganzen Welt zusammen (vom 8. bis 12. Oktober 2011).

Italien hat eine enorm leistungsstarke Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Dies belegen die aktuellen Zahlen, die I.C.E. im Vorfeld der Anuga mitteilt. Die italienischen Exporte sind nach dem Jahr 2009, das von einem starken Rückgang der Werte gekennzeichnet war, im Jahr 2010 um 11,5% gestiegen und haben ein höheres Niveau als 2008 erreicht. Auch die Einfuhren zeigen eine besonders dynamische Entwicklung mit einer Wachstumsrate von 9,7%. Folglich hat sich der Handelsüberschusses um 6,4% verbessert und bestätigt den positiven Trend im Welthandel. Einfluss auf die Marktdaten haben Wechselkurse ebenso wie Rohstoffpreise und Erntebilanzen.



Das Piemont ist nicht nur berühmt für Trüffel sondern auch für innovative und dekorative Käsesorten.


Während die Agrar- und Lebensmittelausfuhren im Allgemeinen positiv sind, zeigt die Analyse der einzelnen Produktbereiche deutliche Unterschiede auf. Die wichtigsten Produktbereiche des italienischen Exports von Agrar- und Lebensmittelprodukten sind auch diejenigen, die sich am besten wirtschaftlich erholt haben. Insbesondere Milchprodukte (+21,8%), Obst und Gemüse (+20,1%) und Fleisch (+14,5%) zeigten deutlich hohe Wachstumsraten.

Beachtlich sind auch die Wachstumsraten für Weine (+11,9%), Öle und Fette (+15,1%) und Süsswaren (+11%). Weniger positiv fällt die Bilanz für die Pastaproduzenten aus, deren Ausfuhren nochmals um 1,9% zurückgingen nach einem Minus von 9,5% im Jahr 2009.

Der Expansionstrend der italienischen Ausfuhren im Jahr 2010 betraf alle Länder mit Ausnahme der Region "anderen afrikanische Länder", deren Importe aus Italien um 9,6% gesunken sind. Dieses Gebiet spielt jedoch nur eine begrenzte Rolle mit einem Anteil von 1, 3% an den Gesamtexporten.



Kaum ein Restaurant kann auf der Dessertkarte kein Tiramisu anbieten, kann es aber fertig tiefgekühlt kaufen wie beispielsweise als Dessertstange im Bild von HUG in Malters.


Die Europäische Union ist der grösste Absatzmarkt, hier werden 69,5% des gesamten Exportumsatzes erzielt, wobei dessen Gewicht abnimmt im Vergleich zu 2009 (70,3%) und 2008 (69,9%). Dies kann als Beleg für die erfolgreichen Bemühungen der Unternehmen gewertet werden, neue Exportmärkte für ihre Produkte zu erschliessen.

Im starken Aufschwung sind alle wichtigen Hauptmärkte, dies sind Deutschland, Frankreich und Grossbritannien, allerdings mit geringeren Wachstumsraten im Vergleich zum Durchschnitt. Die dynamischsten Märkte in Bezug auf die jährliche Leistung sind die Niederlande (+29,2%), Polen (+28,1%) und die zuletzt in die EU eingetretenen: Slowakei (+24,3%), Litauen (+ 43,9%) und Lettland (44,6%).



Salami der Piemonteser Metzgerei Cascina San Lorenzo auf grossen Schinkenstücken. Italienische Salami sind schmackhafter, da man dort die Schweine älter schlachtet. (Bild: Arthur Rossetti)


Der italienische Nahrungsmittelsektor konnte im Jahr 2010 ein Wachstum um 3,3 % auf einen Gesamtumsatz von 124 Mrd. Euro verzeichnen. Die Exportquote stieg um 11,6 % auf 25,1 Mrd. Euro (2009). Deutschland ist mit einem Anteil von 35 % der wichtigste Absatzmarkt für italienische Nahrungsmittel und Getränke, gefolgt von Frankreich, Grossbritannien, den USA und der Schweiz. Wichtigste Exportprodukte sind Obst und Gemüse, Wein, Süsswaren, Konserven und Säfte, Fleisch- und Milchprodukte, gefolgt von Öl und Kaffee. Starkes und anhaltendes Exportwachstum verzeichnen vor allem Milchprodukte sowie Obst und Gemüse, Öl und Wein.

Innerhalb der italienischen Wirtschaft gehört die Lebensmittelwirtschaft zu den fünf stärksten Wirtschaftszweigen, zusammen mit dem Maschinenbau, der Automobil- und Textilbranche sowie dem Tourismus.

Dank einer Vereinbarung mit grossen deutschen Handelsunternehmen, im Besonderen mit dem Kaufhof, wird ICE für die Zeit der Messe eine Verkaufsförderungsmassnahme organisieren, die in 27 Filialen des Kaufhofs italienische Nahrungsmittel und Getränke vorstellt und bewirbt. Weitere Massnahmen und Aktivitäten von ICE und dem Partnerland Italien im Rahmen der Anuga werden sein:

- Eine Zusammenarbeit mit dem weit über Italiens Grenzen hinaus bekannten Küchenchef Gualtiero Marchesi, der als Vater der modernen italienischen Küche gilt. Er wird das Menü für den Italienischen Abend im Tanzbrunnen/Rheinterrassen kreieren.

- Marco Lodola, bekannter italienischer Künstler, hat ein Logo der italienischen Beteiligung zur Anuga 2011 geschaffen. Es versinnbildlicht das Motto "tutti a tavola".

- Andrea Griminelli, einer der besten Flötisten der Welt, wird im Rahmen der Eröffnung der Anuga spielen, begleitet von Musikern der Rheinischen Musikschule in Köln.

- Zentraler Gemeinschaftsstand von ICE in Halle 11.2, weitere Stände in den Hallen 2.2, 5.2, 10. und 7.

- Kongresse und Seminare zu Themen wie Ernährung und Gastronomie, biologische Produktion, geschützte Herkunftsbezeichnung und der gastronomische Tourismus sowie weiteren Themen der Ernährungswirtschaft.

Die täglich aktualisierte Ausstellerliste der Anuga 2011 steht ab Juli 2011 auf der Homepage der Messe zur Verfügung. (Text: Kölnmesse / Italienisches Institut für Aussenhandel)


Bei Peck in Mailand, einem Luxus-Delikatessenshop, der in Italien und ganz Europa kaum ein Pendant findet (Bild: Arthur Rossetti)



Anuga, die grösste internationale Foodfachmesse
8. bis 12.10.2011 in Köln
www.anuga.de
www.kochdesjahres.de

Mit den Eintrittskarten können Busse, Bahnen und Züge der KVB und des VSR kostenlos benützt werden. Informationen und Bestellung bei:
Büro Koelnmesse, Handelskammer Deutschland – Schweiz
Tödistrasse 60, 8002 Zürich
Tel. 044 283 61 11
e-mail: info@koelnmesse.ch
(gb)

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