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TIPP: proteinreiches Quinoa und Amaranth zubereiten

Mehrere der trendigen pflanzlichen «Superfoods» enthalten viel hochwertiges Protein, so etwa die glutenfreien Scheingetreide aus den Anden: Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweissquellen. Die Körner enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, für ein pflanzliches Lebensmittel sehr ungewöhnlich. Der Mineralstoffreichtum schlägt den von Getreide um Längen.

Und Amaranth ist das protein- und lecithinreiche «heilige Wunderkorn der Inkas». Im Vergleich mit echtem Getreide besticht es durch viel Eiweiss, Fett, Nahrungsfasern, Calcium, Magnesium, Eisen und ungesättigte Fettsäuren. Amaranth-Protein ist sehr hochwertig. Der Lysingehalt von Getreiden ist in der Regel sehr niedrig, während der Leucingehalt hoch ist. Im Amaranth ist Leucin jedoch untervertreten, daher können sich beide in der Kost ergänzen. Diese Körner lassen sich vielseitig verwenden vom Kernotto über Bratlinge und Panaden bis zu Salaten. Hier zwei Grundrezepte:

Quinoa:
Die Basis der meisten Rezepte mit Quinoa bildet das Grundrezept. Dieses eignet sich für Veganer, vegetarisch lebende Menschen und Fleischesser gleichermassen, denn erst in der weiteren Verarbeitung kommen die unterschiedlichsten Gewürze, Gemüsesorten und sonstigen Zutaten zum Einsatz. Bis dahin heisst es, etwa 20 Minuten Ruhe bewahren, denn so lange muss der Quinoa im Topf vor sich hin köcheln. Dazu als erstes einen Topf auf den Herd stellen, Quinoa und mindestens genauso viel Wasser oder Brühe in einen Topf geben, aufkochen und schliesslich bei geschlossenem Deckel weiter köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anklebt. Sobald die Flüssigkeit eingezogen ist, vom Herd nehmen und je nach Rezept den fertigen Quinoa weiterverarbeiten. (Quelle: https://quinoa.info)

Amaranth:
Wasser aufkochen, Amaranth einstreuen und wieder aufkochen lassen. Danach ca. 20 Minuten bei niederer Temperatur weiter köcheln. Anschliessend Herdplatte abdrehen und weitere 20 Minuten quellen lassen. Amaranth wird nicht körnig, sondern klebt eher zusammen. Nach dem Abkühlen entsteht eine klebrige Masse. Amaranth eignet sich gekocht für Süssspeisen oder zum Binden für Gemüsestrudel. Gemahlener Amaranth kann man auch zu 10% in Dinkelmehl mischen und es zum Kuchenbacken verwenden. (Quelle: www.ichkoche.at)

Proteine sättigen

Ein hoher Eiweissanteil in der Nahrung hat Vorteile für Menschen, die abnehmen wollen.Eiweisse haben nämlich eine sättigendeWirkung. Ein weiterer Vorteil: «Beim Abbau von Proteinen entsteht mehr Wärme als bei anderen Nährstoffen, so dass die Betroffenen weniger frieren und sich auch weniger unwohl fühlen», berichtete die Sonntagszeitung kürzlich. Darum ist eine proteinreiche Diät für viele Übergewichtige besser durchzuhalten. (GB)
(gb)

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