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KEIN APRILSCHERZ: Im Homeoffice Pilze züchten

Nicht jammern wenn man wegen der Coronakrise zuhause bleiben und im öden Homeoffice arbeiten muss. Die Schweizer Pilzproduzenten VSP empfehlen, im Homeoffice Pilze zu züchten. Die heutige Mitteilung erklärt wie das geht: Im Zusammenhang mit der Corona Krise, erweitert Coop gemeinsam mit dem Verband Schweizer Pilzproduzenten VSP, das Angebot der Pilzbox in zahlreichen Filialen.

Die Pilzbox bietet kleinen Pilzforschern und Erwachsenen Pilzfans eine Abwechslung mit zusätzlichem Lerninhalt und frischen Champignons Suisses für Zuhause. Mit ihr lassen sich Austernseitlinge züchten, pflegen, hegen und ernten und am Schluss zu einem leckeren Pilzgericht zubereiten. Zusätzlich kann ein Poster mit der Darstellung, Rätsel und Infofacts, zu der Schweizer Pilzproduktion heruntergeladen werden.

Mit diesem Projekt unterstützt Coop und der VSP Schweizer Familien in ihren Wohnzimmern mit einem schönen und gesunden Zeitvertreib. Ab sofort ist die Pilzbox (mit Pilzmycel durchwachsenem Substrat) in zahlreichen Coop Filialen zu kaufen, zu finden bei den frischen Schweizer Pilzen.

Auf der Verpackung und der Website https://biopilz.ch stehen weitere Details: Für das Wachstum braucht der Pilz lediglich ein bisschen Tageslicht, viel Feuchtigkeit und etwas Aufmerksamkeit. Ist die Pilzbox einmal geöffnet, wächst der Pilz sehr schnell und kann bereits nach 10 – 12 Tagen geerntet werden.

Kommentar der Redaktion:

Bevor man nun in die nächste Coopfiliale rennt – man sollte ja wegen Corona zuhause bleiben - hier ein weiterer Hinweis: man kann die Pilzbox online bestellen. Wenn allerdings der Webshop - wie derzeit oft - chronisch überlastet ist, kommt die Lieferung vielleicht erst, wenn die Coronarestriktionen und Homeofficephase schon vorbei sind und man getrost die Coopfiliale besuchen darf.

Pilze wachsen zwar im Dunkeln, aber das gilt für das unterirdische Mycel. Man muss also im Homeoffice nicht das Licht löschen – zum Glück. Aber was meint der Arbeitgeber dazu, der Homeofficearbeit entlöhnt aber wohl nicht unbedingt für Pilzrisotto-Fotos – wenn die Pilze dereinst wirklich wachsen. Sollten sie es aber tun, herrscht Freude, und man kann gut motiviert zuhause bleiben und sich von selber Gezüchtetem ernähren. Pilzfans sollten aber im Homeoffice nicht gerade kiloweise Austernseitlinge züchten: die reichlich abgegebenen Sporen können wenn eingeatmet allergische Reaktionen auslösen. Auch hier leistet wohl eine Gesichtsmaske gute Dienste.

Und ein Hinweis für Corona-positive Quarantänianer: die gleichzeitige Wirkung von Viren und Sporen ist noch nicht wissenschaftlich erforscht.
(gb)

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