Foodfachzeitung im Internet
Sonntag, 29. November 2020
Tipp
21.09.2020
Buchtipp: Einfach gute Steaks

Das Beste von Rind, Schwein, Poulet & Co. – klassisch oder neu. Mal köstlich gefüllt, mal mit Kruste: die ganze Vielfalt saftiger Steaks. Der Weg zum perfekten Gargrad isteinfach erklärt.
News, Tipps, …
Druckansicht02.02.2020
Schweizer Käse im Export-Hoch

Im Kalenderjahr 2019 wurde das Exportniveau des Vorjahres mit total 75‘877 Tonnen exportiertem Käse, Schmelzkäse und Fertigfondue um +3‘282t (+4.5%) übertroffen. Die im Export bekanntesten Schweizer Käsesorten verzeichnen 2019 meist solide bis starke Zunahmen. Der Erlös 2019 für die Schweizer Käsebranche (Milchbauern, Käser, Affineure, Handel) betrug insgesamt 667.6 Millionen Schweizer Franken, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Zunahme von +3.0% entspricht. Diese Zunahme ist auf die deutlich gestiegenen Exportmengen zurückzuführen, zumal der durchschnittliche Exportpreis mit 8.80 CHF/kg leicht tiefer ist als im Vorjahr.

Rund 45% der Schweizer Milch wird zu über 700 verschiedenen Schweizer Käsespezialitäten verarbeitet. Davon werden ungefähr 40% weltweit in über 70 Länder exportiert. Der Hauptabsatzmarkt für Schweizer Käse ist Europa mit über 80% (61‘824t) der exportierten Menge. Davon importiert Deutschland 30‘976t Schweizer Käse, dies entspricht gut der Hälfte der Gesamtmenge, welche in die EU exportiert wird. Danach folgen Italien mit 11‘903t und Frankreich mit 5‘770t Schweizer Käse.

Die Zunahmen der Exporte in diese Hauptabsatzmärkte sind mit +7.0% äusserst erfreulich. Die Kommunikations- und Marketingaktivitäten rund um die Tradition und die hohe Qualität von Schweizer Käse erweisen sich als erfolgreich. Die Exporte in Länder ausserhalb Europas gingen dagegen 2019 um -458t (-3.2%) auf total 14‘053t zurück. Globale Unsicherheiten, ausgelöst durch Handelsstreitigkeiten, haben diese Märkte etwas abgeschwächt.

Mit einem durchschnittlichen Importpreis von 6.77 CHF/Kg sind die ausländischen Käse deutlich günstiger als die Schweizer Käse. Die Differenz beträgt rund 30%. Im 2019 stiegen die mengenmässigen Importe zwar um +2.8% auf 64‘129t (+1‘761t). Allerdings ist dieses Wachstum im Vergleich zu 2018 weiter rückläufig. Rund 82% der Importe stammen aus Italien (22‘817t, +6.7%), Deutschland (17‘206t, +1.9%) und Frankreich (12‘622t, -0.5%).

Trotz einem Rückgang von -157t (-0.6%) bleibt die Gattung „Frischkäse und Quark“ beliebt und macht 2019 knapp 40% des Imports aus. Gewonnen haben die Gattungen Hartkäse (+502t, +9.8%) und Halbhartkäse (+725t, +6.4%). Nur leicht über Vorjahresperiode sind hingegen der Extra Hartkäse (+92t, +1.9%) sowie der Schmelzkäse (+97t, +2.4%). Ein wichtiger Teil des Imports fliesst in die preissensible Nahrungsmittelindustrie sowie in die Gastronomie. (Quelle: SCM / TSM Treuhand GmbH, Bern/EZV)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
25.11.2020
dTIPP: Zürcher Weihnachtsmärkte trotz Corona
24.11.2020
dFORSCHUNG: Innovative Schnell-Trocknung im Ionenwind
24.11.2020
dTIPPS: Meerrettich und Wasabi richtig verwenden
22.11.2020
dFORSCHUNG: intelligente Fleischverpackung erkennt Frischeverlust
18.11.2020
dNEWS: Migros lanciert Eier ohne Tötung männlicher Küken
17.11.2020dNEWS: Michel Péclard ist offiziell bester Gastronom 2020
16.11.2020dFORSCHUNG: Apfelschalen statt synthetische Antioxidantien
15.11.2020dNEWS: Weniger Biscuits und Süsswaren exportiert
11.11.2020dTIPP: Paprikagewürz von edelsüss bis rosenscharf
10.11.2020dKOMMENTAR: Dichtung und Wahrheit über Clean Eating
09.11.2020dFORSCHUNG: Vitamin E aus Palmöl stärkt Immunsystem
08.11.2020dNEWS: Migros lanciert Selbst-Abfüllen in Filialen
05.11.2020dIngwer boomt – und wächst in der Schweiz
03.11.2020dDetailhandel-Standards können umweltschädlich sein
01.11.2020dFORSCHUNG: Insekten verwerten Bioabälle effizient und nachhaltig
28.10.2020dNEWS: Starker Umsatzeinbruch bei Schweizer Schoggi
27.10.2020dFORSCHUNG Bioverpackungen mit gleich guten Barrieren wie konventionelle
26.10.2020dTIPP: Pilze statt Fleisch auf dem Teller
25.10.2020dNEWS: Dinkel liegt stark im Trend
21.10.2020dFORSCHUNG: Die wahren Kosten je nach Lebensmittelart
20.10.2020dTIPP: Slow Food Market 24.10.2020 in Zürich
19.10.2020dTREND: Baumnuss-Produktion boomt in der Schweiz
18.10.2020dNEWS: Niklas Schneider ist offiziell bester Schweizer Koch 2020
14.10.2020dFORSCHUNG: Fördert rotes Fleisch Darmkrebs?
13.10.2020dTIPPS: Caramelbonbons und Fudge herstellen
12.10.2020dWissenschafter fordern Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte
11.10.2020dTIPP: Luzerner Käsefest findet trotz Corona statt
07.10.2020dFORSCHUNG: Neuartige Biofolie verlängert Frische achtfach
06.10.2020dAm 9. Oktober ist Welt-Ei-Tag
05.10.2020dFORSCHUNG: Naturstoff Quercetin hemmt Coronavirus
Ecke für Profis
27.11.2020
.BÄCKEREI: Neue Erkenntnisse zu Weizen- / Dinkel-Unverträglichkeit:

Eine neue Studie zeigt, dass die Proteine bei Weizen und Dinkel auch von Sorte und Anbauort abhängen. Der Gehalt potenziell allergener Proteine kann um den Faktor 20 schwanken.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland